Aufgrund vorangegangener Feuchtigkeitsschäden wurde die Sanierung der Flachdächer der Aussegnungshalle erforderlich. Die Ausführung war bereits für das Jahr 2025 geplant, als unser Büro hier sehr kurzfristig im Frühjahr 2025 hinzugezogen und ab LPH 5 beauftragt wurde.
Da es sich bei dem Gebäude um ein Bauwerk mit herausragender architektonischer Bedeutung handelt (Architekten Meck+Köppel) für das ein Urheberrechtsschutz besteht, war bei der Planung sehr strikt darauf zu achten, dass sich das äußere Erscheinungsbild nicht ändert. Die Sichtbetonattiken waren beizubehalten und die Notentwässerung musste über die bestehenden Dachabläufe sichergestellt werden. Die neue PV-Anlage wird sehr flach ausgeführt, um die Attika nicht zu überragen. Ebenso war für die Einrichtungen zur Absturzsicherung eine abgestimmte Lösung zu finden, die von außen nicht sichtbar ist.
Der Bauablauf wurde für die einzelnen Dachflächen von oben nach unten so geplant, dass möglichst ohne behindernde Gerüststellungen gearbeitet werden kann. Auf ein ursprünglich in der LPH 3 vorgesehenes Wetterschutzdach konnte so verzichtet werden, was zu Zeit- und Kostenersparnis führte. Innerhalb weniger Wochen konnten wir die LPH 5 abschließen und die Ausschreibungen durchführen. So konnte die Bauausführung noch termingerecht im Juli 2025 starten.
Derzeit werden die letzten Teilflächen noch bearbeitet und die LPH 8 kann vsl. noch 2025 abgeschlossen werden.
Bauherrin Landeshauptstadt München – Baureferat, H28 (Projektleitung: Frau Nadia Tasso)
Planung Sanierung HOE ARCHITECTS GmbH Arnulf Mallach Erika Georgescu Barbora Schirmer Alisa Shchukina
LPH 5-9
Planungs- und Bauzeit 2025